Do

29

Jul

2010

Edith Stein

Wer gesammelt in die Tiefe geht, der sieht auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen.

Je gesammelter ein Mensch im Innersten seiner Seele lebt, um so stärker ist seine Ausstrahlung die von ihm ausgeht und andere in seinen Bann zieht.

Sa

10

Jul

2010

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel

Blume auf Karmels Höh'n,
Weinstock an Blüten reich
Zierde des Himmels-,
Mutter und Jungfrau gleich,
du einzig Hehre.
Du gute Mutter,
du nur vom Geist erkannt:
uns Karmeliten
reich deine Hand,
o Stern des Meeres.

Sa

12

Jun

2010

Herz Jesu

Jesu Herz, du Born der Liebe,

Gottesschrein voll Herrlichkeit,

Alpha - Omega der Schöpfung,

Urquell der Barmherzigkeit!

Du, des Vaters Wort der Liebe,

Menschenherz voll Heiligkeit.

Fr

21

Mai

2010

Komm Heiliger Geist

O Flamme des Heiligen Geistes,

die du mit inniger Zärtlichkeit

das Innerste meiner Seele durchdringst
und sie läuterst

durch dein beseligendes Feuer!

 

Johannes vom Kreuz

Do

14

Jan

2010

Einwohnung Gottes

Beten ist der Pulsschlag Gottes, der in der schlichten Seele eines Menschen strömt, der im Vertrauen zu Gott lebt. Jener starke, doch ruhige Pulsschlag Gottes, der in der Stille des Herzens gehört wird, sammelt im Überschreiten von Raum und Zeit alle Wahrheitssucher.

 

Ichiro Okumura - japanischer Karmelit OCD

Mi

23

Dez

2009

Menschwerdung

Vor der Krippe ist man mit allen verbunden.

Die in aller Welt zerstreut sind -

und auch darüber hinaus.

 

Edith Stein

Mo

07

Dez

2009

Wurzel Isais

 

 

 

 Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. 

Jes 11,1

 

 

Sa

28

Nov

2009

Maranatha

"Sucht der Mensch Gott, so sucht Gott den Menschen noch viel mehr. Sehnt sich der Mensch nach Gott, zieht Gott ihn an."

                                  Johannes vom Kreuz

Sa

21

Nov

2009

Bruder Lorenz, Karmelit

Werden wir nicht müde, unser ganzes Vertrauen auf Gott zu setzen, ihm uns ganz zu übergeben.

Wir dürfen sicher sein, er enttäuscht uns nie. Werden wir nicht müde, alle Dinge - auch die kleinen und kleinsten - aus Liebe zu Gott zu tun. Er sieht nicht, wie wir, auf die Größe des Werks, sondern auf die Liebe, mit der wir es tun.

(Du bist mir nahe - Gespäche und Briefe)


Bruder Lorenz von der Auferstehung OCD

(ca.1614-1691), Koch in einem Karmel in Paris, hat in seinen Briefen auf sehr einfache, leicht verstehbare Weise gezeigt, wie die karmelitanische Spiritualität der Gottesfreundschaft ganz praktisch den Alltag prägen und durchtränken kann. Geistliches Leben ist für ihn aus dem Stand heraus möglich - und aus dem Stand heraus nötig. Es ist ein Aufhorchen des Herzens, ein kurzes aber immer wieder neu vollzogenes Unterbrechen der um das eigene Ich kreisenden Aufmerksamkeit, ein Hinlauschen auf die Wirklichkeit des liebend anwesenden Gottes, ein Stoßseufzer Gott entgegen. Bruder Lorenz kommt es darauf an, sich mitten in aller Beschäftigung des Tages Gott zu vergegenwärtigen, darauf aufmerksam zu sein, daß Gott da ist und daß er ein „Du“ ist, das uns entgegen-wartet. Auf diese Weise gelangt der Mensch zum Bewußtsein des beständigen Vereintseins mit Gott.


 

Sa

17

Okt

2009

Teresa von Avila

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erbarmungen des Herrn

will ich in Ewigkeit preisen.

Halleluja - Jesus lebt

"Brannte uns nicht das Herz in der Brust,

als er unterwegs mit uns redete

und uns den Sinn der Schrift erschloss?"

                                              Lk 24,32

Passion

Kreuz im Schwesternchor Kreuz im Schwesternchor

"Wie Jesus in seiner Todesverlassenheit sich in die Hände des unsichtbaren und unbegreiflichen Gottes übergab, so wird die Seele sich hineinbegeben in das mitternächtliche Dunkel des Glaubens, der der einzige Weg zu dem unbegreiflichen Gott ist."

                                             Edith Stein

 

Fastenzeit

 

Jede Anregung, die den Menschen zur Einkehr bei sich selbst bewegt und auf den Weg zu Gott bringt, ist als eine Wirkung der Gnade anzusehen, auch wenn dabei natürliche Ereignisse und Beweggründe als Werkzeuge benutzt werden. (ESW VI ;43)

                                                                  Edith Stein